Mit zweiundzwanzig entfernten Maren und ein nahestehender Mensch sich allmählich voneinander. Um die Beziehung zu bewahren, trug sie fast alle Gefühle des anderen mit und deutete jedes Schweigen als Bitte um noch mehr Geduld. Als der Abschied schließlich kam, blieb ihr langer Brief ungesendet.
Später legte Maren den Umschlag zusammen mit einem Stück Meerglas in eine Archivschachtel. Die Erfahrung wurde nie zu einer einfachen Lehre, hinterließ aber eine stille Erinnerung: Einen anderen Menschen zu verstehen verlangt nicht, sich selbst zu verlieren.
